Schachdorf Borstendorf

 

Eingebettet in eine reizvolle Landschaft und etwa 25 Kilometer südöstlich von Chemnitz liegt die Gemeinde Borstendorf mit ihren ungefähr 1400 Einwohnern. Die Gemeinde gehört zum Verwaltungsverband „Wildenstein“. Inmitten der waldreichen Umgebung erstreckt sich Borstendorf in einem Seitental der Flöha vom Bahnhof in Richtung Eppendorf/Freiberg, wobei ein Höhenunterschied von mehr als 150 m verzeichnet wird. Borstendorf ist ein recht gut erhaltenes Waldhufendorf sowie  ein typisch erzgebirgischer Ort, der zu jeder Jahreszeit seine Reize hat und einen Besuch wert ist.

 

Zur Gemarkung Borstendorf gehört der Röthenbacher Wald, eines der wenigen kompakten und nur gering zerschnittenen Waldgebiete des Mittleren Erzgebirges. Teile des Borstendorfer Flöhatales und des Röthenbacher Waldes gehören zum Landschaftsschutzgebiet Talsperre Saidenbach. In dieser schönen Umgebung gibt es viele Möglichkeiten sich in der Freizeit abwechslungsreich zu betätigen, sei es im Sommer im wunderschönen Freibad der Gemeinde, zu jeder  Jahreszeit beim Wandern auf idyllischen Waldwegen oder bei Sport und Spiel.

 

 

 

Der Ortsteil Floßmühle mit den Einzelbebauungen in der Vogelmühle, liegt direkt im Flöhatal und lädt zu ausgedehnten Wanderungen in diesem einzigartigen Flusstal und zur Erholung abseits von Straßenlärm und Hektik ein. Landschaftlich prägen die über Jahrhunderte fast unberührt erhalten gebliebenen erzgebirgstypischen Lesesteinhecken entlang der Feldraine und die einzelnen großen Baumgruppen in der Feldflur die Gegend. Borstendorf hat eine abwechslungsreiche Topografie und fügt sich harmonisch in die Landschaft des Mittleren Erzgebirges ein.

 

Als Schachdorf hat Borstendorf einen guten Namen bei Schachfreunden in aller Welt. Borstendorf war das Zentrum der Herstellung von Dame- und Schachbrettern sowie von Schachfiguren aller Art. Daraus ergab sich, dass vor über 70 Jahren Schach an der Borstendorfer Schule als Pflichtfach gelehrt wurde. Eine Besonderheit war auch die Auflage verschiedener Schachstempel in der Zeit von 1923 bis 1993.

 

 

 

Als Sehenswürdigkeit von Borstendorf ist die 1820 erbaute Dorfkirche mit ihrer Orgel zu erwähnen. Neben 25 anderen „Königinnen der Instrumente“ schuf der Borstendorfer Orgelbaumeister Christian Friedrich Göthel in den Jahren 1846 - 1848 diesen Klangkörper für die Kirche seiner Heimatgemeinde. Am Aufgang zur Kirche wurde 1926 ein Denkmal zur Erinnerung an die Borstendorfer Opfer des 1. Weltkrieges errichtet. Das repräsentative Rathaus, das große Schulgebäude und die Villa Schönherr im Ortsteil Floßmühle sind ortsbildprägende Gebäude.

 

Alte Fachwerkhäuser, so auch das Geburtshaus von Orgelbaumeister Göthel und die in der Ferne liegende Augustusburg hinterlassen immer wieder neue Eindrücke für die Besucher vom Schachdorf Borstendorf.

 

Gemeindeverw. Borstendorf
Leubsdorfer Straße 4
09579 Borstendorf
Fon:   037294 - 1221
Fax:   037294 – 1239

 

Web:  www.borstendorf.de
eMail:  gemeinde@borstendorf.de

 

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