Schönbach – A
Wallfahrtsdorf Schönbach

Pilgern auf dem Lichtweg “Via Lucis” Schönbach


Schönbach ist seit dem 15. Jahrhundert ein viel und gern besuchter Wallfahrtsort. In der Zeit von 1698  – 1828 bestand hier ein Hieronymitanerkloster, das heute als Pfarrhof, Museum und Ausstellungs- und Veranstaltungsort genutzt wird. Den Lichtweg “VIA LUCIS” Schönbach ließ eine Privatperson in Anlehnung an diese Wallfahrtstradition oberhalb von Schönbach errichten. Die 14 Stationen wurden entlang eines 500 Meter langen Weges auf einem 1,5 ha  großen Grundstück sorgfältig geplant in das Gelände gesetzt.
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“Via Lucis” Schönbach

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Der Lichtweg ist in der römisch-katholischen Kirche eine junge Form der Andacht. Ziel des Weges ist ein Gedenken an das österliche Fest. Nicht die Kreuzigung – wie bei einem Kreuzweg – steht im Vordergrund, sondern die Freude über die Auferstehung des Herrn  und die positiven nachösterlichen Ereignisse bis zur Sendung des Geistes (Pfingstfest) stehen im Mittelpunkt. Dabei trägt man nicht nur dem II. Vatikanischen Konzil Rechnung, sondern auch dem Pilgerbuch des Hl. Jahres 2000: “Die Einübung in der Bewegung mit dem auferstandenen Herrn” wird als wesentlich betrachtet.
“Via Lucis” Schönbach

Die einzelnen Stationen auf dem Lichtweg wurden mit modernen Kunstwerken durch namhafte Künstler gestalteten wie u.a.:

Stationen:

Die Emmaus-Station

Die Versöhnung

Mit Thomas

Der wunderbare Fischfang

Die apostolische Sendung

Rückkehr zu Vater

Künstler:

Herbert und Robert Gahr

Alan Cicmak

Thomas Hoke

Gerhard Eilmsteiner

Karl Von Metz

Erich Steiniger

Die ersten Gedenkfeiern gingen unter anderem von Italien und von Salesianergruppen aus und begannen in den 90er Jahren. Mittlerweile wird diese Form der Andacht beispielsweise gerne im Rahmen von Weltjugendtreffen gefeiert. In Österreich ist die Form eines Lichtweges des Gedenkens und der Andacht an die Auferstehung Jesu relativ neu und wird durch die Pilger Stück für Stück dankend angenommen.

Pilger, Urlauber und Gäste sind auch eingeladen, die gotische Kirche mit drei holzgeschnitzten Flügelaltären, einem  Kruzefix mit echtem Haar und einer echten Dornenkrone und die Gnadenstatue „Maria Rast“ zu besuchen und in Ruhe zu verweilen.

Sehenswertes

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Das Handwerksmuseum


Das Handwerksmuseum Schönbach zeigt in mehreren Stationen altes Handwerk wie das Spinnen und Weben, die Verwendung von Flachs,die Herstellung von Dachschindeln, das Drechseln u.v.m. Das Handwerkmuseum beherbergt aber auch das erste Österreichische Korb-Outlet, dass sich der europäischen Korbflechterei widmet. Spezielle Korbsorten wie die Wachauer Zistel und der Erdäpfelkorb aus Vitis (NÖ) werden hier gefertigt und auch verkauft.

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Verschwundene Arbeitswelten und Arbeitstechniken werden wieder zu neuem Leben erweckt und weiterentwickelt. Im Rahmen einer Führung kann sich der Besucher, egal ob Groß oder Klein, an die einzelnen Themen herantasten. Das Werkzeug des Rechenmachers zu sehen ist eine Sache, es aber auszuprobieren, eine andere.

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Besuchen Sie auch unsere Ausstellung “Seifen aus aller Welt”! Hier werden rund 1.400 Seifen aus 84 Ländern der Welt präsentiert. Die Exponate wurden in den letzten vier Jahren gesammelt und größtenteils von unseren Besuchern zur Verfügung gestellt. Erleben Sie den Weg der Seife vom selbst gesiedeten Gebrauchsartikel bis zum meist französischen oder englischen Luxusartikel, welche mit teuren Rosendüften hergestellt und in exquisiten Verpackungen angeboten werden. Wissenswertes erfahren Sie auch über die Entstehung unserer Seifenmanufaktur, die einem kleinen Zufalle zu verdanken ist. Entdecken Sie  die große Vielfalt im Museum.

Bilderreise

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Schönbach im Waldviertel

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VIA LUCIS – Wallfahrtsweg in Schönbach

Lage

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