Drebach – D
Krokusgemeinde Drebach

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Willkommen in der Krokusgemeinde Drebach


Krokusblüte - Krokusgemeinde Drebach

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Zentral im Erzgebirgskreis, ca. 25 km südlich von Chemnitz, gelegen erstreckt sich in einem Seitental der Zschopau die Gemeinde Drebach mit ihren Ortsteilen Drebach, Grießbach, Im Grund, Scharfenstein, Spinnerei, Venusberg, Wilischthal und Wiltzsch. Der Ort Drebach wurde ursprünglich als typisches zweireihiges Waldhufendorf angelegt und erstmals 1386 urkundlich erwähnt. Drebach hat insgesamt ca. 5.700 Einwohner und liegt 370 bis 627 m über NN.Durch seine ruhige Lage, die gut ausgebauten Radwander- und Wanderwege, die Landschaftsschutzgebiete „Heidelbachtal“ und „Oberes Zschopautal mit Preßnitztal“ eignet sich unsere Gemeinde für Jedermann zur aktiven Erholung zu Fuß, zu Pferd, per Rad oder Bahn (Bahnstrecke Chemnitz-Vejprty mit Haltepunkten in den Ortsteilen Scharfenstein und Wilischthal).

In einer abwechslungsreichen Mittelgebirgslandschaft erwarten dichte Wälder und atemberaubende Ausblicke, schmucke Fachwerkhäuser, imposante Kirchen, eine eindrucksvolle Burg mit Museen, Ausstellungen, Schauwerkstätten und traditioneller Handwerkskunst, ein Zeiss-Planetarium mit Sternwarte, ein im Ortsteil Venusberg landschaftlich schön gelegenes Freibad mit Wasseraufbereitung, Großwasserrutsche und beheiztem Kinderbecken und nicht zuletzt die weit über die Grenzen des Erzgebirges hinaus bekannte Drebacher Krokusblüte im Frühjahr den interessierten Gast.

Vogelbeere - Krokusgemeinde Drebach
Freibad Venusberg Krokusgemeinde Drebach

Erwähnenswert sind weiterhin die unter Denkmalschutz stehende Evangelisch – Lutherische Uhligkirche am Dorfende in Richtung Ortsteil Venusberg und die geschnitzte Krokuskanzel in der evangelisch-methodistischen Kirche in der Dorfmitte.

Das nahe gelegene Heidelbachtal im Landschaftsschutzgebiet „Oberes Zschopautal mit Preßnitztal“ ist zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ausflugsziel. Interessant sind die botanischen Pflanzen sowie die Zeitzeugen des Bergbaus. Durch den Fahrradweg Greifenstein-Ehrenfriedersdorf-Drebach-Heidelbachtal-Ehrenfriedersdorf ist das ideale Wandergebiet leicht zu erreichen. Ganz in der Nähe befinden sich auch ganz bekannte Ferien- und Erholungsgebiete, wie die „Greifensteine“ und der Kurort Wolkenstein/Warmbad gelegen.

Sehenswerts

 

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Die Krokusblüte


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Ein Ereignis der besonderen Art ist die jährliche Krokusblüte im März / April. Auf ca. 7 ha Wiesen- und Gartenflächen blühen die blauvioletten Frühlingskrokusse (im Volksmund „Nackte Jungfern“ genannt). Der Überlieferung nach soll sie der berühmte Drebacher Pfarrer David Rebentrost (1648 – 1703), der auch Arzt, Heilpraktiker und Pflanzenzüchter war, vom Sächsischen Kurfürsten Johann Georg II. erhalten haben. In über 300 Jahren entstanden wahre Blütenteppiche, die aber in Ausbreitung und Blühintensität wechseln. Tausende Gäste besuchen alljährlich die Krokuswiesen.


4.1.1

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Burg Scharfenstein
Zeiss-Planetarium mit Sternwarte

Im Ortsteil Scharfenstein erhebt sich auf einem Bergsporn die Erlebnisburg Scharfenstein, die zu den ältesten Wehranlagen im romantischen Zschopautal zählt und Wahrzeichen des Ortsteils Scharfenstein ist. Die 750-jährige Burg wurde erstmals 1349 urkundlich im Lehnbuch Markgraf Friedrich des Strengen von Meißen erwähnt und gelangte 1492 in die Hände der um Gnandstein begüterten Familie von Einsiedel. Zwischen Chemnitz und Annaberg gelegen reiht sie sich in die Burgenkette Augustusburg-Scharfenstein-Lichtenwalde ein. Mit einer einmaligen Aussicht und ihren verschiedenen Museen, Geschäften, Schauwerkstätten und aktiven Erlebnismöglichkeiten zieht die Burg Scharfenstein jährlich Tausende von Besuchern an. Nennenswert sind hierbei besonders das erzgebirgische Spielzeug- und Weihnachtsmuseum „Sehnsucht nach dem Licht“, die Ausstellung über den legendären Volkshelden Carl Stülpner (1762 – 1841), der in Scharfenstein geboren wurde, lebte und starb, sowie über die Geschichte der Burg Scharfenstein, der 30 m hohe Bergfried und die Kellerräume mit Zisterne. Die Burgschänke bietet dem Gast darüber hinaus kulinarische Höhepunkte der erzgebirgischen Küche.

Drebach verfügt über das modernste Kleinplanetarium Deutschlands, das Zeiss-Planetarium mit Sternwarte Drebach. Für alle Altersgruppen werden hochinteressante Veranstaltungen angeboten. Das Referenzobjekt der Firma Carl Zeiss Jena stellt mit einer Kapazität von 70 Plätzen und 10 Rollstuhlplätzen deutschlandweit eines der modernsten und größten Kleinplanetarien dar.

Auf dem Planetenwanderweg zwischen Ehrenfriedersdorf und Drebach, auf dem auch parallel ein Erdgeschichtslehrpfad verläuft, kann man das Sonnensystem auf einer Länge von 5,9 km in einem Maßstab von 1:1 Milliarde durchwandern und genauer kennenlernen.

Zeiss-Planetarium mit Sternwarte Drebach        
Milchstraße 1
09430 Drebach

Tel.: +49 (0) 37341 – 7435
Fax: +49 (0) 37341 – 49516

Web: www.sternwarte-drebach.de
E-Mail: kontakt@sternwarte-drebach.de

Telefonische Kartenreservierung – Montag bis Freitag:

  • 8:00 – 12:00 Uhr
  • 13:00 – 15:00 Uhr

 

Bilderreise

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Spaziergang  durch Drebach

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Drebachs Krokuswiesen

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In 90 Minuten durch das Sonnensystem

 

Rezepte

Buttermilchgetzen

Buttermilchgetzen

Der wird oft kopiert, aber den echten Buttermilchgetzen gibt es nur im Erzgebirge und das schmeckt man auch. Entstanden ist der Buttermilchgetzen wie viele andere Kartoffelgerichte des Erzgebirges in Zeiten, in denen man sich selten eine Fleischmahlzeit leisten konnte.

Zutaten für eine Auflaufform (4 Personen)

  • 1 kg Kartoffeln
  • 500 ml Buttermilch
  • 100 g Speck
  • Salz

Kartoffeln schälen und fein reiben, so dass eine Art Brei entsteht. Den Speck würfeln und in einem Bräter oder in einer großen Auflaufform auslassen. Buttermilch und Salz zur Kartoffelmasse geben, gut verrühren und Masse über den Speck in den Bräter gießen, so dass die Speckwürfel am Rand nach oben steigen können. Im Backofen bei ca. 200 °C Umluft oder 230 °C Ober- und Unterhitze ca. 40 bis 50 min backen, bis die Oberfläche anfängt, schön knusprig braun zu werden. Zu den Buttermilchgetzen reicht man Blaubeeren, Preiselbeeren und/oder Apfelmus.

Fratzen/Klitscher

Fratzen/Klitscher

Den meisten ist es unter dem Namen Kartoffelpuffer bekannt, aber jedes Tal im Erzgebirge verwendet dazu einen eigenen Namen wie z.B. auch Grüne Dalgen odfer Kücheln. Da es früher nur Sonntags Fleisch gab, kam unter der Woche auch dieses einfache aber sehr gut schemckendes Gericht auf den Tisch.

Zutaten für 4 Personen

  • 1 kg geschälte Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 2 Eier
  • 100q Quark (20%)
  • 1 EL Mehl
  • Sonnenblumenöl
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss (je nach Geschmack)
  • Salz
  • Kümmel

Kartoffeln schälen, Zwiebeln und Kartoffeln reiben und in eine Schüssel. Quark und Eier zugeben, würzen, die Masse gut verrühren. Mittels einer Kelle in die Pfanne mit Öl geben, zu flachen Puffern drücken und bei mittlerer Temperatur ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und im Backofen warmhalten, biss alle Kartoffelpuffer fertig sind. Man kann dazu auch Apfelmus servieren.

Erzgebirgisches Früchtebrot

Erzgebirgisches Früchtebrot

Das erzgebirgische Früchtebrot ist eine leckere Alternative zum Christstollen und wird in der Weihnachtszeit gebacken. Traditionell wurde und wird um den Andreastag am 30. November mit dem Backen begonnen und passt somit auch sehr gut in die Weihnachtszeit.

Zutaten für 4 Personen

  • 125 g Madeln
  • 125 g Haselnüsse
  • 125 g Zucker
  • 125 g Zitronat
  • 125 g Rosinen
  • 125 g Mehl
  • 60 g Pflaumen – getrocknet
  • 60 g Aprikosen – getrocknet
  • 125 g Feigen
  • 3 Eier
  • ½ Backpulver
  • Fett

Alle Früchte klein schneiden und die Nüsse und Mandeln zerkleinern. Alles gut vermengen und in eine gut gefettete Form geben. Danach im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 60 Minuten backen lassen. Wer es mag, lässt die Mandeln und die Nüsse ganz. Das Früchtebrot kann kalt und warm gegessen werden. Damit es nicht austrocknet, in einer Dose aufbewahren.

Lage

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