Holzhau – D
Ski- & Wanderdorf Holzhau

Bei uns können Sie in Ruhe aktiv sein – Erholung ohne Langeweile

Elektrofahhräder an der Bergstraße 10 von Alexander und Sindy Richter © Detlev Müller
© Detlev Müller

550 – 806 Metern über dem Meeresspiegel begrüßen im Freiberger Muldental die rund 2100 Einwohner in traumhafter Mittelgebirgslandschaft seit mehr als einhundert Jahren Gäste.

Die besonderen Reize der einzelnen Jahreszeiten verführen Jung und Alt immer wieder aufs Neue – so verwandelt der Frühling den Burgfelsen in ein sonnengelbes Gebilde aus Steinkrautblüten, im Sommer locken duftende Kräuterwiesen und laden zu Spaziergängen und Wanderungen ein, im Herbst werden unsere Wälder zu einem bunten Farbkasten und im Winter begeistern schneebedeckte weite Flächen und alles,  was ein verschneiter Winterwald an Romantik und sportlichen Möglichkeiten zu bieten hat.

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Rund 570 Gästebetten in verschiedenen Kategorien können gebucht werden – wir sind ein traditionelles und beliebtes Ski- und Wandergebiet in dem jährlich mehrere tausende Urlauber erholsame Tage verbringen und wie die vielen Tagesgäste unsere touristischen Angebote nutzen.

Immerhin stehen im Winter ein 80 km Loipennetz, 3 Skilifte, Rodelbahnen, Skischulen und Skiausleihstationen sowie im Sommer rund 130 km Wanderwege und vielfältige Möglichkeiten für Radwanderungen oder zum Skaten zur Verfügung. Aber auch Nordic-Walking-Kurse und geführte Montainbike- oder Quadtouren gehören zum Freizeitangebot unseres Ortes.

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Geführte thematische Wanderungen mit den „Flinken Knechten zu Rechenberg“, dem Kräuterweib’l oder einem der ausgebildeten Gästeführer sind ebenso beliebt wie der Besuch beim Häus’lemacher Naumann, dem Volkskunststüb’l Morgenstern oder eine Führung durch das Sächsische Brauereimuseum in Rechenberg.

Ständig wechselnde Ausstellungen in der Rathaus-Galerie, im historischen Flößerhaus oder auch im Heimathaus Clausnitz sind für Gäste immer ein Anziehungspunkt. Gern besucht wird auch die Ausstellung Historische Kinderbücher im Vereinshaus Holzhau.

Ein besonderes Erlebnis im Sommer ist der Besuch des Ökobades in Rechenberg – hier erlebt man Sommerfrische und Natur pur.

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Sind Sie ein Gast, der Ausflüge mag – in weniger als einer Autostunde erreichen Sie Freiberg, Seiffen oder Frauenstein und können dort bergbaugeschichtliche Anlagen besichtigen, den Männe’lmachern im Spielzeugland über die Schultern schauen oder etwas über die Silbermannorgeln erfahren.

Eine Fahrt nach Dresden oder Prag jedoch braucht einen ganzen Tag, um von den baulichen Schönheiten und touristischen Angeboten dieser Städte wenigstens einen Teil erleben zu können (1,5 bis 2 Std. Fahrzeit).

Kurzum:  Ob auf Abfahrtspisten oder in der Loipe, auf Rad- oder Wanderwegen, im Bauerngarten oder auf dem Kräuterpfad, im Brauereimuseum oder im Flößerhaus, ob in der Rathaus-Galerie oder  im  Ökobad  – bei uns können Sie das ganze Jahr in Ruhe aktiv sein und sich wie zu Hause fühlen ohne daheim zu sein.

Sehenswertes

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Brauereimuseum

Das Braurecht wurde bereits 1558 auf das Rittergut in Rechenberg übertragen; die historische Brauerei ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in der Region, da die architektonische Besonderheit darin besteht, dass das Dach des Sudhauses einem umgedrehten Schiffsrumpf gleicht. Bei einer Führung durch das Museum mit anschließender Bierprobe erfährt der Gast viel Wissenswerte.

Führungen:

  • Dienstag bis Freitag – 11.00 & 14.00 Uhr
  • Samstag, Sonntag, Feiertage 11.00/13.00 & 15.00 Uhr

Kontakt: Tel.: +49 (0)37327 – 88015

Flößerhaus

Das Gebäude wurde vor 1800 errichtet. Seit 1975 steht es unter Denkmalschutz. Am 3.Juni 2004 übergab die Gemeinde dem Heimatgeschichtsverein Rechenberg-Bienenmühle e.V. das Haus zur Nutzung in Erbbaupacht. Herr Heinz Lohse ist Vorsitzender des Vereines. Im Flößerhaus werden ab und an Ausstellungen durch die Vereinsmitglieder gestaltet. Der angrenzende Bauerngarten kann jederzeit besichtigt werden.

Neu: Führungen und Besichtigungen sind im Flößerhaus auf Anmeldung möglich.

www.hgv-rechenberg.de

Bildquelle und Ansprechpartner: Heimatgeschichtsverein Herr Heinz Lohse +49 (0)37327 – 9958


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RathausGalerie

In der RathausGalerie finden ständig wechselnde Ausstellungen statt, z. B. Hölzer der Welt, Aktmalereien, Schülerarbeiten aus Kunst- und WHT-Unterricht. Die Ausstellungsfläche beträgt ca. 40 m², der Besuch ist kostenfrei und lohnt sich immer.

Öffnungszeiten

  • Montag – 08.00 bis 12.00 Uhr
  • Dienstag – 08.00 bis 12.00 Uhr & 13:00 bis 15:00 Uhr
  • Donnerstag – 08.00 bis 12.00 Uhr & 13:00 bis 18:00 Uhr
  • Freitag – 08.00 bis 12.00 Uhr

Kontakt: Tel.: +49 (0) 172 – 84 636 95

Befahrbarer Stollen

Eine urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1462 weist darauf hin, dass schon zeitig Kupferbergbau in Clausnitz betrieben wurde. Das Clausnitz auf eine lange Bergbaugeschichte zurückblicken kann, belegt das Stollenmundloch des St. Michaelis-Stollens auf dem Emanuel Stehenden noch heute.

Der befahrbare Stollen ist ca. 400m lang. Ein lohnender Spaziergang durch die Geschichte. Man entdeckt unterwegs damals eingemeißelte Jahreszahlen und Zeichen, alte Stücke der gemauerten Stollen, Schienenreste, das große Gesenk mit glasklarem Felswasser, den König-David Schacht 2 sowie Gesteinsreste und Kupferkies.


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…. im Sommer

Im Sommer lockt das 130 km lange Radwege- und Wanderwegenetz viele Urlauber, die beim Aktivurlaub in der herrlichen Landschaft neue Kraft tanken. Geführte Wanderungen vermitteln interessante Einblicke in die Region.

Ein besonderes Highlight bietet das „Kräuterweib’l“, die den Besuchern auf geführten Touren viel Wissenswertes über die Kräuter-Schätze der Natur nahe bringt und zum Abschluss zu einem Kräuterbuffet einlädt.

Ein Naturnahes Badeerlebnis bietet das 2003 neu eröffnete Öko-Bad. Garantiert ohne Chlor, mit Spielmöglichkeiten für Kinder, einer schönen Liegewiese und gastronomischer Betreuung. Ein Platz zum Entspannen.

…. im Winter

Bereits 1896 empfing Holzhau die ersten „Sommer- frischler“. Im Laufe der Jahre entwickelte sich der Ort zu einem weithin bekannten Wintersportzentrum. Zahlreiche Wintersportler bevölkern im Winter den Skihang mit seinen drei Abfahrtspisten, den Funpark für Snowboarder sowie die Skischule.

Für Ski-Langläufer gibt es ein gut präpariertes ca. 80 km langes Loipennetz. Ein 300m langer Rodelhang verspricht Winterspaß für groß und klein. Ski- und Rodelausleihe sowie Skischule sind selbstverständlich vor Ort.

Bilderreise

Sächsisches Brauereimuseum

Ski-Fasching
Ski-Fasching

Lage

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Rezepte

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Kulinarisches aus Holzhau im Erzgebirge


Rauchemod

Rauchemod ist ein nahrhaftes und zugleich ein preiswertes Gericht, dass früher ein weit verbreitetes „Armeleuteessen“ war. Der damalige Aberglaube besagte, dass Rauchermod nie zu Heilig Abend gegessen werden sollte, da er Armut erwarten lies.

Zutaten für 4 Personen
  • 1,5 kg Kartoffeln
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz

Pfeffer, Culinesse, Butter oder Leinöl

Kartoffeln kochen, schälen und auskühlen lassen. Danach reiben oder durch eine Kartoffelpresse drücken und fein reiben. 2 Eier darunter ziehen, nicht rühren. Leinnöl in einer Gusspfanne Erhitzen und die Kartoffelmasse darin einseitig braun braten. Den Rauchemod während des Bratens mit Pfeffer und Salz würzen.